Objektorientiertes PL/SQL

September 7th, 2010 Categories: Oracle

PL/SQL (Procedural Language / Structured Query Language) – schon der Name dieser Sprache legt nahe, dass es sich hier um ein Relikt aus den Zeiten prozeduraler Entwicklung handelt. Außerdem gibt es ja noch Java, wenn man mit Oracle objektorientiert entwickeln möchte. Trotzen habe ich mich in einem meiner letzten Projekte, einem Lagerverwaltungssystem, für PL/SQL und gegen Java entschieden.

Mit der Version Oracle 8i (8.1.5) haben objektorientierte Features Einzug in PL/SQL gehalten und seit Oracle 9i R2 (9.2.0.1) betrachte ich PL/SQL als vollwertige objektorientierte Sprache.

So fing 2003 ein Vortrag auf der DOAG Konferenz in Mannheim an, den ich halten durfte. An den objektorientierten Features von Oracle hat sich seit dem nicht viel geändert. (Warum eigentlich…?). Das Manuskript bietet daher noch immer einen guten Einstieg in die Thematik. Die Beschäftigung mit PL/SQL als objektorientierter Sprache lohnt sich meiner Meinung nach immer noch, zumal mit heutiger Technik eine nahtlose Integration der Oracle Objekte in .Net Applikationen möglich ist. Die .Net Beispiele im Manuskript sind nicht mehr aktuell. Sie basieren noch auf OO4O (Oracle Objects for OLE), da es damals keinen .Net Provider gab, der mit User Defined Types umgehen konnte. Das änderte sich erst mit dem Provider von CoreLab, dessen Nachfolger  (Das Unternehmen heißt heute Devart) wir heute noch einsetzen.

Hier also der damalige Vortrag: Objektktorientiertes PL/SQL

Veröffentlicht unter ISBN 3-928490-14-1, alle Rechte vorbehalten.

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